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Ausstellung April 05.04.2008 bis 27.04.2008
Stephanie Blasius-Glatz
Unentdecktes, gesichtet durch ungewöhnliche Blickwinkel und Bildausschnitte beim Fotografieren, sind die elementaren Ausgangspositionen in der von Stephanie Blasius-Glatz kreierten digitalen Bildgestaltung.

Schattenbilder und Spiegelungen, scheinbar spielerische Verwandlungen, oft begleitet und verfeinert vom  differenzierten Licht des Tagesverlaufs,  schaffen auf eindrucksvolle Weise neue Welten, die den Betrachter mitnehmen und ihn zum Weitergehen, Entdecken und Assoziieren einladen.

Subtilen Wahrnehmungen der Details, welche bei flüchtiger Betrachtung im  Vorübergehen oft verborgen bleiben, entspringen ihre Serien „Wirklich – Fantastisch“ und „Werden und Sein“. Aus marodem Verfall, wie z.B. rostigen Blechtafeln, schafft sie durch gezielte Wahl der Ausschnitte wunderbare Bilder mit malerischem Charakter.  Auch in ihren Fotografien „Die Leichtigkeit des Seins“ wird die filigrane Vielfalt um uns deutlich sichtbar gemacht. So entsteht in ihren Arbeiten durch Beherrschung der Materie und Ausdruck eine kreative Einheit, deren Aussage bereits die konkrete Realität verlässt und in leisem Ansatz die Natur doch noch fragmentarisch widerspiegelt.

In Berlin geboren, absolvierte sie die Ausbildung zur Apothekerin. Ausgehend von der Malerei entwickelte sie in den letzten Jahren  ihren eigenen Stil  in einer malerischen Fotografie.

Die Wahlheimat von  Stephanie  Blasisus-Glatz ist heute Waldkirch und sie hat ihre Arbeiten auf zahlreichen  Einzel- und Ausstellungsbeteiligungen im Inland und europäischen Ausland präsentiert

Christa Hank

Aquarelle einer besonderen Art sind die Arbeiten von Christa Hank.
Ausgehend von der früheren Leichtigkeit und Transparenz ihrer Aquarelle und gegenständlichen Themen hat sie über einen Ausflug in die Ölmalerei ihren eigenen Weg gefunden.

In ihren heutigen Bildern, die vorwiegend von kosmischen Einflüssen geprägt sind, dominieren Kreise und runde Formen planetengleich, und dann wiederum begegnen wir weichen Farbverschmelzungen,  die sphärischen Anklang vermitteln.

Bilder der Unendlichkeit wie z. B. des Kreises als Symbol für die Vollkommenheit, lassen darauf schließen, dass Christa Hank in sich selbst und in ihrem Umfeld Harmonie anstrebt, die sie in ihre Bilder, die eine große Ruhe ausstrahlen, einbringt. Aus diesem Gedankengut heraus abstrahiert sie ihre Empfindungen und in ihrem speziellen Arbeitsprozess, in dem sie den Malgrund immer wieder teilweise in Abständen von Tagen und Wochen mit neuen Farbverläufen beschichtet, entstehen Werke, deren besonderer Reiz  der in sich ruhenden Farbenwelt zugrunde liegt.

 Christa Hank, in Gottenheim zu Hause,  ist Mitglied der Kunstkantine und kann auf zahlreiche Ausstellungen zurückblicken

Petra Lorch

Ästhetik und Harmonie der Farben vermitteln die Werke von Petra Lorch, die von ihr in satten, farbintensiven Pinselstrichen auf die Leinwand gebannt werden. Die Ausdrucksstärke ihrer Arbeiten entsteht überwiegend durch den Auftrag mehrerer übereinander liegenden Farbschichten, wobei mit Vorliebe warme, kräftige Töne wie rot-orange-gelb dominieren. Ihre Bilder sollen zum Innehalten anregen und dazu beitragen, dass positive Energien in einem Dialog zum Betrachter entstehen.

Petra Lorchs Malerei ist losgelöst von der Vorstellung des Gegenständlichen und doch spiegeln sich in ihren Acryl-Bildern Erscheinungsformen der Natur wieder wie zum Beispiel ein intensives Licht.

Für Petra Lorch ist Kunst nicht primär eine Frage des Verstehens. Vielmehr wird sie davon beflügelt, was ihr persönlich am Herzen liegt. Es sind Träume und inneres Erleben, das sie in ihren vielfältigen Kompositionen thematisch umsetzt - Bilder, die die Unendlichkeit des Unbewussten erahnen lassen.

Als ausgebildete Reiki-Meisterin bringt sie ihre ganze Kraft und Freude in ihr kreatives Schaffen ein und hat in mehrjährigen Kunstkursen im Bereich der freien Malerei und Sommerakademien ihre Fähigkeiten erweitert. Die in Achern lebende Künstlerin hat an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im Inland teilgenommen.

Presse, Badische Zeitung:

Fantasie wird durch Träume und Realität angeregt

Stephanie Blasius-Glatz, Christa Hank und Petra Lorch stellen in der Riegeler Galerie "Kunstkantine" Fotografien und Gemälde aus

RIEGEL. In der Kunstkantine ist eine der letzten Ausstellungen dieser Galerie zu sehen. Das Besondere sind die Unterschiede. Stephanie Blasius-Glatz, Christa Hank und Petra Lorch haben ihren ganz unterschiedlichen Zugang zur Kunst. Entsprechend wirken ihre Ausstellungsstücke in der Galerie an der Hauptstraße: Malerische Fotografie, Aquarelle sowie Acrylbilder sind zu sehen

Stephanie Blasius-Glatz (Waldkirch) wählt ungewöhnliche Blickwinkel und Bildausschnitte für ihre Fotos. Die fotografierten Details sind der Werkstoff für digitale Bildgestaltung. Ihre Serien "Wirklich — Fantastisch" und "Werden und Sein" zeigen Schattenbilder und Spiegelungen, Besonderheiten im Licht des Tagesverlaufs, die den Betrachter zu Assoziationen animieren. Rostige Blechtafeln verwandelt die Fotografin durch gezielte Wahl der Ausschnitte in Bilder mit malerischem Charakter. Ihre Fotografien "Die Leichtigkeit des Seins" sind der filigranen Vielfalt um die Menschen gewidmet. Die in Berlin geborene und ausgebildete Apothekerin kommt von der Malerei. Auf diesem Hintergrund entwickelte Stephanie Blasius-Glatz ihren eigenen Fotostil. Besonders eindrucksvoll: Die Litfaßsäule.

Christa Hank präsentiert Aquarelle von besonderer Art. Die Künstlerin aus Gottenheim, die als einzige der drei Künstlerinnen Mitglied der Kunstkantine ist, hat sich den kosmischen Einflüssen verschrieben. In ihren Bildern dominieren Kreise und planetengleiche runde Formen. Die weichen Farbverschmelzungen stehen für die sphärische Aussage ihrer Bilder. Für Christa Hank ist der Kreis das Symbol der Vollkommenheit. Aus dieser Vorstellung heraus abstrahiert sie ihre Empfindungen. In ihrem speziellen Arbeitsprozess, in dem sie den Malgrund teilweise in Abständen von Tagen und Wochen immer wsiieder mit neuen Farbverläufen beschichtet, entstehen Werke, deren besonderer Reiz in ihrer ruhigen Farbenwelt liegt.

Petra Lorch zeigt mit ihren großformatigen Bildern ein ganz anderes Verständnis von Ruhe und Empfindung. Die Künstlerin aus Achern, die wie Stephanie Blasius-Glatz lange in einer Apotheke gearbeitet hat, widmet sich in ihren Acrylbildern Träumen und innerem Erleben. Sie malt in kräftigen ausdrucksstarken Farben. Die Töne Rot, Gelb und Ocker bestimmen den optischen Eindruck. Mit sattem Pinselstrich werden die Töne aufgetragen und in teils fließenden Übergängen belasse, aber auch mit grafischen dunklen Bildelementen getrennt.

Die Künstlerin bezeichnet sich als Autodidaktin. Im Besuch von Abendkurse sowie der Sommerakademie der Kunstschule Offenburg bildete Petra Lorch die malerischen Fähigkeiten aus, um ihre Gefühlswelten stilsicher auf die Leinwand zu bringen. Sie möchte den Betrachter nicht festlegen, sondern die Fantasie beflügeln.


Bildhaft: Petra Lorch mit ihren Kolleginnen Stephanie Blasius-Glatz und Christa Hank.(FOTO: MICHAEL HABERER)

1. Vorsitzende:

B  rigitte Prothmann

o  n: 07643-934661
Galerieleitung:

Brigitte Prothmann

Jürgen Reck
kunstkantine e.V.

Vereinsregister

Kenzingen Nr.: 388
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Konto-Nr.: 151 489